DeepSky (und auch ein bisschen näher)

Die Whirlpool-Galaxie (auch als Messier 51 oder NGC 5194/5195 bezeichnet) ist eine große Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde.


Sie ist vom Hubble-Typ Sc, das heißt mit deutlich ausgeprägter Spiralstruktur.
Die Entfernung von unserer Milchstraße beträgt etwa 25 Millionen Lichtjahre, doch gibt es auch davon abweichende Ergebnisse zwischen 15 und 37 Millionen Lichtjahren.

M51 hat einen nahen, wechselwirkenden Begleiter. Im NGC-Katalog trägt er die Nummer NGC 5195 (M51 selbst hat die Nummer NGC 5194).

 

In M51 findet derzeit eine außergewöhnlich aktive Sternentstehung statt, die vermutlich durch die Gezeitenwechselwirkung mit NGC 5195 verursacht wird. Deswegen hat die Galaxie einen hohen Anteil junger und massereicher Sterne, die aber mit einigen Millionen Jahren nur vergleichsweise kurzlebig sein werden.
In M51 wurden innerhalb von 17 Jahren drei Supernovae beobachtet. Zwei Supernovae markierten das Ende solcher massenreichen Sterne als Explosionen vom Typ Ic und vom Typ II.

 

M51 ist auch interessant, weil sie eine der nächsten Galaxien mit aktivem galaktischen Kern ist. In ihrem Zentrum verbirgt sich ein supermassereiches Schwarzes Loch.
(gem. Wikipedia)

 

Nikon D7200 astromodifiziert, mit Tamron 150-600 G2, auf der iOptron 3500 SkyGuider pro, ohne Guiding
600mm, f8, ISO1600, 90 x 120s (3h)



M81 und M82 (Bodes- und Zigarrengalaxie)
Auch schön sichtbar sind die IFN(Integrated Flux Nebula) in dieser Gegend!

Die M81-Gruppe ist eine Galaxiengruppe, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Lokalen Gruppe befindet. Zur lokalen Gruppe gehört neben der Milchstraße auch die Andromedagalaxie. Die bekanntesten Mitglieder der M81-Gruppe sind die beiden Galaxien Messier 81 (M81), von welcher sich der Name ableitet, und Messier 82 (M82). Insgesamt gehören an die 60 Galaxien zu dieser Gruppe, wobei sich sieben große Galaxien darunter befinden.

Die Distanz von unserer Sonne zum Zentrum des Galaxienhaufens beträgt in etwa 12 Millionen Lichtjahre. Damit ist die M81-Gruppe unserer lokalen Gruppe der am zweitnächsten liegende Galaxienhaufen. Etwas näher liegen Teile der Sculptor-Gruppe, ein Galaxienhaufen dessen Zentrum ebenfalls etwa 12 Millionen Lichtjahre entfernt liegt.

Die M81-Gruppe und die lokale Gruppe gehören mit einigen anderen Galaxiengruppen dem Virgo-Superhaufen an, dessen Zentrum der Virgo-Galaxienhaufen bildet. Aufgrund der geringen Rotverschiebung der Mitglieder der M81-Gruppe ist anzunehmen, dass sich die M81-Gruppe ebenso wie die lokale Gruppe auf das Zentrum des Virgo-Galaxienhaufens zubewegt. Das Zentrum der M81-Gruppe bilden die Galaxien M81, M82 und NGC 3077 sowie einige andere Spiralgalaxien und irreguläre Zwerggalaxien.
(gem. Wikipedia)

Nikon D7200a mit Nikkor 70-200 VR II
200mm, f3,2, ISO800, 168 x 120s (5h 36min)
auf dem iOptron 3500 SkyGuider, ohne Guiding


Messier 101 (auch als NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder Feuerrad-Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 28,8' × 26,9' und der scheinbaren Helligkeit von 7,5 mag im Sternbild "grosser Bär" / "grosser Wagen".

Ihre Entfernung beträgt rund 16 Millionen Lichtjahre, ihr Durchmesser 170.000 Lj. 

(gem. Wikipedia)

 

Nikon D7200a mit Nikkor 70-200 VRII

200mm, f3,2, ISO800, 120 x 120s (4 Stunden)

 

 



Die Markarjansche Kette im Sternbild Jungfrau ist eine Ansammlung von Galaxien im Virgo-Haufen, die die Form einer leicht gekrümmten Kurve hat. Sie ist nach dem Astrophysiker Benjamin Markarjan benannt, der sie in den 1970er Jahren intensiv beobachtete.

Der Virgo-Galaxienhaufen ist ein Galaxienhaufen mit mindestens 1300, vermutlich aber über 2000 Galaxien. Er liegt in Richtung des Sternbilds Jungfrau (Virgo); sein Zentrum ist von der Milchstraße etwa 54 Millionen Lichtjahre entfernt.

Der Haufen bildet ferner das Zentrum des lokalen Superhaufens, der daher auch Virgo-Superhaufen genannt wird. Die Lokale Gruppe – jener Galaxienhaufen, dem die Milchstraße und der Andromedanebel angehören – ist wie der Virgo-Galaxienhaufen Teil dieses Superhaufens, bildet aber eher einen Ausläufer davon.
(gem. Wikipedia)

Nikon D7200a mit dem Nikkor 70-200 VRII
200mm, f3,2, ISO800, 63x120s (2h 6min)



Die Plejaden, Siebengestirn oder die sieben Schwestern oder Fachsprachlich im Messier-Katalog als M45 aufgeführt.
Sie liegen im Sternzeichen des Stiers un sind 444 Lichtjahre von uns entfernt.
Zu den Plejaden gehören insgesamt ca. 500 Sterne, wovon man die sieben hellsten jeweils im Winter gut von Auge sehen kann.

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200 VRII und iOptron Nachführung
200mm, f4, ISO 640, 15 x 180s (45min)



Nordamerika- und Pelikannebel, im Sternbild Schwan. Rechts dä Stern Deneb und links Xi Cygni.

Die beiden Gasnebel sind zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (die genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich.

Der Stern Deneb ist der hellste Stern im Sternbild Schwan und erstrahlt in einem hellen Blau. Der bläulich-weiße Überriese von unbekanntem Alter befindet sich mit aller Wahrscheinlichkeit auf dem Weg vom Zwerg zur Supernova.
Der Stern hat 20- bis 25-mal die Masse der Sonne und ist ungefähr 300-mal größer als diese.Wenn Deneb anstelle der Sonnen stünde, würden seine Ränder über die Umlaufbahn der Erde hinausgehen.Deneb ist ein weißer Überriese und wird der Spektralklasse A2 zugeordnet, zu der die leuchtkräftigen, bläulich-weißen Sterne gehören. Deneb gilt als Prototyp der Alpha-Cygni-Sterne. Dies sind Überriesen der Spektralklassen spätes B oder A, die besonders massereich sind.
Auch bei ihm ist die Entfernung nur schwer einschätzbar... Er liegt zwischen 1400 bis 7400 Lichtjahre von uns entfernt.

Der Stern Xi Cygni ist 840 Lichtjahre von uns entfernt und hat die Energie von ungefähr 4000 Sonnen! Als ausgereifter Überriese vom Typ K hat er mit der Fusion seines Wasserstoffvorrats im Kern aufgehört und entwickelt sich "rasch" zu einem Roten Überriesen. Somit ist sein Ende im Prinzip bereits besiegelt und er wird sehr wahrscheinlich als riesige Supernova explodieren und als Neutronenstern oder sogar als schwarzes Loch im Universum verbleiben.

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200 VRII und iOptron Nachführung
200mm, f4,0, ISO 800, 113 x 120s (3h 46min)



"Hexenkopfnebel und Rigel"
Ein diffuser Reflexionsnebel der durch den Stern "Rigel" angestrahlt und damit zum leuchten gebracht wird. Der Nebel hat mit ein wenig Fantasie die Ähnlichkeit mit einem Hexenkopf.
Der Stern selbst, Rigel, ist ein Riesenstern der Spektralklasse B8. Der Stern der Leuchtkraftklasse 1a, befindet sich in der Übergangsphase vom Blauen Riesen zum Roten Überriesen. Er strahlt mit der etwa 46'000-fachen Leuchtkraft der Sonne, damit ist er nach Beteigeuze (135.000-fach) und Antares (90.000-fach) der drittleuchtstärkste Stern innerhalb einer Entfernung von 1000 Lichtjahren von der Erde. Der nächste noch hellere Stern ist mit einem Abstand von etwa 1600 bis 3200 Lichtjahren der Hauptstern des Schwans Deneb (s. Bild Nordamerikanebel).

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200 VRII und iOptron Nachführung
200mm, f3,5, ISO 800, 115 x 120s (3h 50min)


"Shark-Nebula"

...oder eben "Nebel"... hat die astronomisch Bezeichnung LDN 1235 und liegt am rechten "Dach" des Kepheus, zwischen den Sternen 16 und 24 Cep.
Es handelt sich dabei um sogenannte Dunkelnebe in Form eines Haies, welche Licht schlucken und so vor dem helleren Hintergrund gut zur Geltung kommen! Der Dunkelnebel der das "Auge" bildet nennt sich LDN 1235.
Die beiden blauen Gebiete im Hai tragen die Bezeichnungen VdB 149 / 150 und sind meines Wissens Reflexionsnebel der Sterne dahinter. Ganz fein und etwas grünlich hinter der gedachten Rückenflosse sieht man noch ganz leicht die Galaxie PGC 67671.
Die ganze Dunkelnebelwolke liegt in etwa 2120 Lichtjahre von der Erde entfernt.

 

Nikon D500 mit Nikkor 70-200 VRII und iOptron Nachführung
200mm, f3,5, ISO 2000, 126 x 120s (4h 12min)



Der Orionnebel
 
Nikon D7200a mit einem 200mm normalen Nikon Teleobjektiv
auf der iOptron 3500 (einachsige Nachführung ohne Guiding!)
 
200mm Brennweite, f3,5
- 88 x 120s (3h 56min), ISO 800
- 121 x 30s (1h), ISO 320 (für Kern)
 
Bearbeitet in Pixinsight, Finish in PS und LR...
Meine erste komplette Bearbeitung in PI! Und ich bin begeistert!!
Besten Dank an Simon Krull für die super Tutorials!!


Die Andromeda Galaxie

 

Unsere Nachbargalaxie mit der wir uns auf Kollisonskurs befinden... (s. dazu die Videos in der Rubrik "interessante und erstaunliche Videos" auf meiner Website)

 

Die Andromeda Galaxie wird auch M31 genannt und hat zwei Begleitgalaxien, M32 und M110.

 

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel (manchmal auch kurz als Andromeda oder fälschlich als Andromeda-Galaxis bezeichnet), ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Im Messier-Katalog ist sie als M31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Die Andromedagalaxie befindet sich in relativer Nähe zur Milchstraße, mit der sie gravitativ verbunden ist. Am Sternenhimmel steht sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist. In klaren Nächten kann die Andromedagalaxie von einem dunklen Standort aus ohne technische Hilfsmittel gesehen werden. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

 

Die Andromedagalaxie ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt. Der Durchmesser der sichtbaren Scheibe beträgt etwa 140.000 Lichtjahre, ihr Halo dehnt sich über eine Million Lichtjahre (r≈240 kpc) aus. Damit ist sie räumlich ausgedehnter als die Milchstraße, deren Halo auch kleiner ist, und in dieser Hinsicht das größte Mitglied der Lokalen Gruppe.

(gem. Wikipedia) 

 

Nikkon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200
Nachgeführt mit IOptron 3500 SkyGuider
200mm, f4,0, ISO 800, 72 x 90s (1h 48min)



diverse Reflexions-, Emissions- und Dunkelnebel sowei zwei schöne offene Sternhaufen im Sternbild Aurigea (Fuhrmann).

 

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200 VRII und iOptron Nachführung
200mm, f3,5, ISO 800, 80 x 120s (2h 40min)



Die tolle Region um IC348 und NGC 1333

 

Eine tolle, farbige und sehr abwechslungsreiche Region im Sternbild Perseus.

 

IC 348 ist ein Reflexionsnebel mit einem eingebettenen offenen Sternhaufen vom Typ IV2pn im Sternbild Perseus. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von 7,3 mag und einen Durchmesser von 10'. Seine Entfernung zum Sonnensystem beträgt etwa 1250 Lichtjahre.

 

NGC 1333 bezeichnet einen Reflexionsnebel im Sternbild Perseus. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von 5,60 mag, eine Winkelausdehnung von circa 6′ × 3′ und liegt etwa 1000 Lichtjahre von uns entfernt.

 

Es handelt sich um ein riesiges Sternentstehungsgebiet mit jungen, weniger als eine Million Jahre alten Sternen. Unter anderem befindet sich die IRAS-4-Region mit mehreren Protosternen in diesem Nebel.

 

Als Reflexionsnebel bezeichnet man in der Astronomie Wolken (Nebel) interstellaren Staubs, die das Licht benachbarter Sterne „reflektieren“, genau genommen jedoch streuen.

(gem. Wikipedia)

 

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200
Nachgeführt mit IOptron 3500 SkyGuider
200mm, f4,5, ISO 100, 133 x 120s (4h, 26min)



Zunehmender Mond vom Freitag, 05. Juli 2019, 21:55 Uhr.
Mondalter: 3t 0s 41min
Entfernung zur Erde: 364'425,786km

Nikon D500 mit dem Tamron 150-600 G2
600mm, f11, ISO 50, 1/10s

"Veil Nebula" Überreste einer Supernova vor ca. 8000 Jahren im Sternbild Schwan. Sie ist ca. 1500 Lichtjahre von uns entfernt und ist von blossem Auge nicht zu sehen.
Eine Supernova ist das kurzzeitige, helle Aufleuchten eines massereichen Sterns am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion, bei der der ursprüngliche Stern selbst vernichtet wird. Übrig bleibt, wie hier zu sehen, noch ein Ring aus "Sternenstaub". Der "Ring" hat zurzeit einen Durchmesser von ca. 100 Lj.!
Der helle Stern links ist Gienha im Sternbild Schwan.

 

Nikon D500 auf iOptron SkyWatcher Nachführung
200mm, f3,5, ISO 1000, 50 x 90s

Kurz vor Vollmond
Unser Erdentrabant, aufgenommen am 16. Februar, 20:26 Uhr.
Mit dem Mondalter von 11t 22s 22m, gerechnet vom Leermond, entspricht das 89% des Vollmondes.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Mond 362'657,666km von der Erde entfernt.

 

Nikon D500 mit dem Tamron 150-600 G2
600mm, f11, ISO50, 1/160s

Für eine grössere Ansicht und die EXIF-Daten, einfach aufs Bild klicken :-)