DeepSky (und auch ein bisschen näher)

Unsere Nachbargalaxie mit der wir uns auf Kollisonskurs befinden... (s. in der Rubrik auf der Website)

Sie wird auch M31 genannt.

 

Sie hat zwei Begleitgalaxien, M32 und M110.

 

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel (manchmal auch kurz als Andromeda oder fälschlich als Andromeda-Galaxis bezeichnet), ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Im Messier-Katalog ist sie als M31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Die Andromedagalaxie befindet sich in relativer Nähe zur Milchstraße, mit der sie gravitativ verbunden ist. Am Sternenhimmel steht sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist. In klaren Nächten kann die Andromedagalaxie von einem dunklen Standort aus ohne technische Hilfsmittel gesehen werden. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

 

Die Andromedagalaxie ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt. Der Durchmesser der sichtbaren Scheibe beträgt etwa 140.000 Lichtjahre, ihr Halo dehnt sich über eine Million Lichtjahre (r≈240 kpc) aus. Damit ist sie räumlich ausgedehnter als die Milchstraße, deren Halo auch kleiner ist, und in dieser Hinsicht das größte Mitglied der Lokalen Gruppe.

(gem. Wikipedia) 

 

Nikkon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200
Nachgeführt mit IOptron 3500 SkyGuider
200mm, f4,0, ISO 800, 72 x 90s (1h 48min)



Die tolle Region um IC348 und NGC 1333

 

Eine tolle, farbige und sehr abwechslungsreiche Region im Sternbild Perseus.

 

IC 348 ist ein Reflexionsnebel mit einem eingebettenen offenen Sternhaufen vom Typ IV2pn im Sternbild Perseus. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von 7,3 mag und einen Durchmesser von 10'. Seine Entfernung zum Sonnensystem beträgt etwa 1250 Lichtjahre.

 

NGC 1333 bezeichnet einen Reflexionsnebel im Sternbild Perseus. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von 5,60 mag, eine Winkelausdehnung von circa 6′ × 3′ und liegt etwa 1000 Lichtjahre von uns entfernt.

 

Es handelt sich um ein riesiges Sternentstehungsgebiet mit jungen, weniger als eine Million Jahre alten Sternen. Unter anderem befindet sich die IRAS-4-Region mit mehreren Protosternen in diesem Nebel.

 

Als Reflexionsnebel bezeichnet man in der Astronomie Wolken (Nebel) interstellaren Staubs, die das Licht benachbarter Sterne „reflektieren“, genau genommen jedoch streuen.

(gem. Wikipedia)

 

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200
Nachgeführt mit IOptron 3500 SkyGuider
200mm, f4,5, ISO 100, 133 x 120s (4h, 26min)



Nordamerika- und Pelikannebel, im Sternbild Schwan. Rechts dä Stern Deneb und links Xi Cygni.

Die beiden Gasnebel sind zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (die genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich.

Der Stern Deneb ist der hellste Stern im Sternbild Schwan und erstrahlt in einem hellen Blau. Der bläulich-weiße Überriese von unbekanntem Alter befindet sich mit aller Wahrscheinlichkeit auf dem Weg vom Zwerg zur Supernova.
Der Stern hat 20- bis 25-mal die Masse der Sonne und ist ungefähr 300-mal größer als diese.Wenn Deneb anstelle der Sonnen stünde, würden seine Ränder über die Umlaufbahn der Erde hinausgehen.Deneb ist ein weißer Überriese und wird der Spektralklasse A2 zugeordnet, zu der die leuchtkräftigen, bläulich-weißen Sterne gehören. Deneb gilt als Prototyp der Alpha-Cygni-Sterne. Dies sind Überriesen der Spektralklassen spätes B oder A, die besonders massereich sind.
Auch bei ihm ist die Entfernung nur schwer einschätzbar... Er liegt zwischen 1400 bis 7400 Lichtjahre von uns entfernt.


Der Stern Xi Cygni ist 840 Lichtjahre von uns entfernt und hat die Energie von ungefähr 4000 Sonnen! Als ausgereifter Überriese vom Typ K hat er mit der Fusion seines Wasserstoffvorrats im Kern aufgehört und entwickelt sich "rasch" zu einem Roten Überriesen. Somit ist sein Ende im Prinzip bereits besiegelt und er wird sehr wahrscheinlich als riesige Supernova explodieren und als Neutronenstern oder sogar als schwarzes Loch im Universum verbleiben.

Aufgenommen auf dem Sternenberg in der Schweiz, in der Nähen von Zürich.

Nikon D7200 astromodifiziert mit Nikkor 70-200
200mm, f4,0, ISO 800, 113 x 120s (3h 46min)
auf iOptron 3500 Sky Guider (ohne Guiding)
bearbeitet mit DSS, Fitswork, PS und LR

Der "Shark-Nebula" im Sternbild Kepheus!

Er hat die astronomisch Bezeichnung LDN 1235 und liegt am rechten "Dach" des Kepheus, zwischen den Sternen 16 und 24 Cep.
Es handelt sich dabei um sogenannte Dunkelnebel in Form eines Haies, welche Licht schlucken und so vor dem helleren Hintergrund gut zur Geltung kommen! Der Dunkelnebel der das "Auge" bildet nennt sich LDN 1235.
Die beiden blauen Gebiete im Hai tragen die Bezeichnungen VdB 149 / 150 und sind meines Wissens Reflexionsnebel die das Licht der Sterne dahinter refelektieren.
Ganz fein und etwas grünlich hinter der gedachten Rückenflosse sieht man noch fein die Galaxie PGC 67671.
Die ganze Dunkelnebelwolke liegt in etwa 2120 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Nikon D500 mit Nikkor 70-200
200mm, f3,5, ISO 2000, 126 x 120s (4h 12min)
mit 20 Darks, 30 Bias, 30 Flats,
gestackt in DSS, gestrecht in Fitswork, Schlussbearbeitung in PS und LR

Zunehmender Mond vom Freitag, 05. Juli 2019, 21:55 Uhr.
Mondalter: 3t 0s 41min
Entfernung zur Erde: 364'425,786km

Nikon D500 mit dem Tamron 150-600 G2
600mm, f11, ISO 50, 1/10s

"Veil Nebula" Überreste einer Supernova vor ca. 8000 Jahren im Sternbild Schwan. Sie ist ca. 1500 Lichtjahre von uns entfernt und ist von blossem Auge nicht zu sehen.
Eine Supernova ist das kurzzeitige, helle Aufleuchten eines massereichen Sterns am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion, bei der der ursprüngliche Stern selbst vernichtet wird. Übrig bleibt, wie hier zu sehen, noch ein Ring aus "Sternenstaub". Der "Ring" hat zurzeit einen Durchmesser von ca. 100 Lj.!
Der helle Stern links ist Gienha im Sternbild Schwan.

 

Nikon D500 auf iOptron SkyWatcher Nachführung
200mm, f3,5, ISO 1000, 50 x 90s

Kurz vor Vollmond
Unser Erdentrabant, aufgenommen am 16. Februar, 20:26 Uhr.
Mit dem Mondalter von 11t 22s 22m, gerechnet vom Leermond, entspricht das 89% des Vollmondes.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Mond 362'657,666km von der Erde entfernt.

 

Nikon D500 mit dem Tamron 150-600 G2
600mm, f11, ISO50, 1/160s

Kurz vor Halbmond
Unser Erdentrabant, aufgenommen am 12. Februar 17:48 Uhr.
Mit dem Mondalter von 7t 19s 44m, gerechnet vom Leermond her, entspricht das 48 % des Vollmondes.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Mond 384'889,618 km von der Erde entfernt.

 

Nikon D500 mit Tamron 150-600 G2
600mm, f71, ISO100, 1/125s

Für eine grössere Ansicht und die EXIF-Daten, einfach aufs Bild klicken :-)